Rebecca iv Vertrag

by lobo August 1, 2020  

Nach beendigung wird der Auftragnehmer für alle von ihm geleisteten Arbeiten bezahlt, einschließlich Der Arbeiten, materialien, der Entfernung von temporären Arbeiten und der Ausrüstung des Auftragnehmers, sowie für die Kosten für die Rückführung des Personals und der Arbeit des Auftragnehmers.14 Der Auftragnehmer kann den Gewinn aus dem Restbetrag unvollständiger Arbeiten nicht zurückfordern, und der Arbeitgeber kann die Kosten für die Beschaffung eines Ersatzunternehmers für die unvollständigen Arbeiten nicht zurückfordern. Der Ausbruch von COVID-19 könnte grundsätzlich den Anforderungen des NEC-Klausel19.1 entsprechen, da schwer vorstellbar ist, wie er von den Vertragsparteien hätte verhindert werden können, und ein erfahrener Auftragnehmer hätte sein Auftreten und/oder seine nachteiligen Auswirkungen nicht vernünftig vorhersehen können (vorausgesetzt, der Vertrag wurde vor bekannt, als die weitreichenden Auswirkungen des Ausbruchs bekannt wurden). Ob jedoch Paragraf 19.1 Anwendung findet, hängt letztlich davon ab, ob er den Auftragnehmer daran hindert, die gesamten Arbeiten fertig zu stellen oder die Arbeiten bis zum vertraglichen Fertigstellungstermin abzuschließen. Die gleiche Sprache wie Paragraf 19.1 findet sich in Paragraf 60.1 Abs. 19 des NEC-Formulars mit der zusätzlichen allgemeinen Bedingung, dass das fragliche Ereignis “nicht zu den anderen im Vertrag genannten Entschädigungsereignissen gehört”. Klausel 60.1 ist die NEC-Klausel, die die Ereignisse auflistet, bei denen es sich um “Kompensationsereignisse” handelt (d. h. Ereignisse, die zusätzliche Zeit und Kosten für den Auftragnehmer zur Folge haben können). Gemäß Untersatz 91.7 des NEC kann der Arbeitgeber den Vertrag kündigen, wenn ein Präventionsereignis nach Ziffer 19.1 “die Fertigstellung aller Arbeiten um mehr als dreizehn Wochen verzögern wird”. Wenn der Auftragnehmer unter diesen Umständen die Kündigung durch den Arbeitgeber vermeiden möchte, muss er sicherstellen, dass sich die Fertigstellung nicht um mehr als 13 Wochen verzögert, indem er Maßnahmen ergreift, um Verzögerungen zu mildern und/oder die ausstehenden Arbeiten zu beschleunigen. Gemäß Ziffer 91.6 des NEC kann jede Vertragspartei den Vertrag kündigen, wenn der Projektmanager die Arbeiten in Ermangelung eines Verzugs durch den Auftragnehmer oder den Kunden für mehr als dreizehn Wochen eingestellt hat. Gemäß der Tabelle “Beendigung” in Unterabschnitt 90.2 und Ziffer 93 ist die Zahlung bei Beendigung unter einem dieser Szenarien für die Vom Auftragnehmer geleisteten Arbeiten, einschließlich Anlagen und Materialien, und die Kosten für das Entfernen von Geräten vom Standort.15 Auch hier werden keine zusätzlichen Beträge für den Arbeitgeber oder Auftragnehmer in Bezug auf den Restbetrag der Arbeiten fällig.


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